Hallo aus Heilbronn..

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sir
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von sir »

Das Forums-Werkzeug ist mittlerweile bei mir angekommen, so dass ich den Doo-Tausch in Angriff nehmen konnte.

Hab jetzt an der Stelle erstmal nicht wieder zusammen gebaut, da mir Kettelänge und Ritzel aufgefallen sind:

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Dss sieht nach unten hin ganz schön eng aus bzw. knapp zum Gehäuse hin..

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Was sagt ihr zu dem Zustand dieses Ritzels

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Chef
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von Chef »

Das Ritzel sieht nicht gut aus.
Jedenfalls nicht unbedingt nach 36 tkm. :rolleyes:
Das hab' ich bei Motoren mit mehr Laufleistung schon besser gesehen.

Du kannst die Ausgleichskette entweder vermessen, feststellen, dass die schon an/über der Verschleißgrenze ist und im Zweifel erneuern - oder so lassen.
Das Duplex-Ritzel bekommst Du jedenfalls nicht ohne größeren Aufwand/Investition ausgetauscht.
Von daher würde ich unten am Gehäuse 1-2 mm Platz schaffen (Du hast ja 'nen Dremel ;) ) und die Kette/Ritzel weiterfahren.
Es sei denn, Du hast mit dem Mopped was größeres geplant oder es soll dich bis zur Rente begleiten.

Muss jeder für sich abwägen, was da sein muss und/oder sein sollte.


Gruß Chef
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sir
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von sir »

:(

ist schon der Plan das Moped für immer zu behalten, vielleicht fährt ja der Sohnemann irgendwann auch mal Moped ..

D.h. der Austausch geht nur bei ausgebauter Kurbelwelle?
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wernerz
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von wernerz »

sir hat geschrieben: 08.10.2026, 07:42 D.h. der Austausch geht nur bei ausgebauter Kurbelwelle?
Ja um das Duplexritzel zu wechseln, muss die Kurbelwelle raus. Der Austausch des Duplexritzels ist auch sehr aufwendig und bei der geringsten Verdrehung läuft die Kiste wie ein Sack Nüsse. Da muss man schon das richtige Equipment und Kenntnisse haben.

Da war es oft günstiger sich eine andere Kurbelwelle zu besorgen. Da die KLR ja im Ami Land weiter verkauft wurde, gab es da immer mal wieder Kurbelwellen mit wenig km aus Unfallfahrzeugen. Habe da schon zweimal welche gekauft.
Leider ist inzwischen der Versand und die Verzollung nach D eine teure Katastrophe.
Gruß Werner
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haschek
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von haschek »

hier war doch schon mal jemand bei!
Der Hartgummiring am Exzenterrad ist erkennbar nagelneu. Bei den anderen Rädern sieht man's nicht wegen der Reflexe vom Blitz.
Diese Kunststoffringe verschleißen mit der Zeit, begünstigt durch heißes Öl wohl schneller als Metall. Sie landen dann als kleine Brösel im Ölsieb.
Da die Ausgleichskette hauptsächlich mit der Schulter hier drauf läuft und nicht mit den Rollen im "Tal" der Ritzel, verringert sich der Umfang und die Kette wird lose, ohne selber gelängt zu sein. Am Ende des Einstellbereichs vom Doo sollten also eher die Kettenräder getauscht werden, die Kette ist oft noch im Sollbereich.
Das ist hier scheinbar durch einen Vorbesitzer so geschehen. Ein originales Exzenterrad bei einer 600er > 20tKm ohne deutliche Spuren halte ich für ausgeschlossen.
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von sir »

Der Freund von dem ich das Moped übernommen hab, hatte es seit 1994 während des Studiums, ist irgendwann nur noch wenig gefahren und seit 2018 war der TÜV abgelaufen.

1997 hat er mal das machen lassen, das war bei 32.300km.

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Ansonsten hab ich hier mal noch aktuelle Bilder:

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Hat man/einer der Vorbesitzer dann die alte Kette wegen dem verschlissenen Ritzel drin gelassen?

Was hab ich für Optionen :gruebel:
Was würdet ihr machen?

Mit einem Dremel am Motorgehäuse "Platz schaffen" mit dem EM-Doo zusammenbauen und erstmal so fahren?
(hätte da wahrscheinlich immer im Kopf, dass mir die Kette irgendwann um die Ohren fliegt)

Motor spalten und zerlegen und eine Austausch-Kurbelwelle verbauen?
(Hätt ich zwar Lust drauf, aber Bedenken, dass ich irgendwann an dem Punkt ankomme zu erkennen: das übersteigt aktuell meine Fähigkeiten)

gebrauchten Rumpfmotor in gutem Zustand (hoffentlich)
und meine Anbauteile hinzufügen, was für mich wahrscheinlich auch schon spannend wird

Motor vom Fachmann öffnen, checken und reparieren lassen, was wahrscheinlich auch "spannend" wird hinsichtlich der Kosten

..

ärgerlich, dass gerade so ein Teil verschlissen ist, was man nicht so einfach austauschen kann.
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von Chef »

@wernerz
Austauschkurbelwellen in Amiland besorgen ist eine Option bei der 650er.
Ob die so viele 600er-Kurbelwellen haben, wage ich zu bezweifeln... ;)

@haschek
Es geht ja nicht um die Kettenräder der Ausgleichsgewichte oder des Excenterspanners, sondern nur um das Duplexritzel. Die anderen sehen ja noch top aus - auch wenn die Rechnung da keine direkten Rückschlüsse auf einen Austausch zulässt. Ist aber wahrscheinlich, dass die mal erneuert wurden.
Würdest Du das Duplexzahnrad in dem Zustand nicht mehr fahren wollen?
Ich hab' schon lauffähige 650er-Motoren aufgemacht, wo das Zahnrad noch deutlich abgenagter war. :roll:
Klar - ist nicht ideal, aber das würde ich noch fahren. 8)

sir hat geschrieben: 08.10.2026, 08:57 ...

Hat man/einer der Vorbesitzer dann die alte Kette wegen dem verschlissenen Ritzel drin gelassen?
Das können wir dir ja nicht beantworten. :nixweiss:
Das die Kette verschlissen ist, war nur eine Mutmaßung von mir. Ausbauen und Vermessen hilft. Dann weißt Du's sicher.
Vielleicht ist die aber gar nicht so schlimm gelängt und noch innerhalb der Toleranz...
Ist halt nicht so ganz billig, die Kette.
sir hat geschrieben: 08.10.2026, 08:57 Was hab ich für Optionen :gruebel:
Was würdet ihr machen?

Mit einem Dremel am Motorgehäuse "Platz schaffen" mit dem EM-Doo zusammenbauen und erstmal so fahren?
(hätte da wahrscheinlich immer im Kopf, dass mir die Kette irgendwann um die Ohren fliegt)
...
Genau das. Mit dem brainfuck musst Du leben ;) Bist ja demnächst KLR-Fahrer (und nicht nur Besitzer) ;D

alles andere:
sir hat geschrieben: 08.10.2026, 08:57 Motor spalten und zerlegen und eine Austausch-Kurbelwelle verbauen?
(Hätt ich zwar Lust drauf, aber Bedenken, dass ich irgendwann an dem Punkt ankomme zu erkennen: das übersteigt aktuell meine Fähigkeiten)

gebrauchten Rumpfmotor in gutem Zustand (hoffentlich)
und meine Anbauteile hinzufügen, was für mich wahrscheinlich auch schon spannend wird

Motor vom Fachmann öffnen, checken und reparieren lassen, was wahrscheinlich auch "spannend" wird hinsichtlich der Kosten
...
würde ich alles aus Kostengründen lassen.
Duplexritzeltausch mit neuen Kurbelwellenlagern habe ich einmal gemacht/machen lassen. Das war ewig teuer und hat auch nur 6-7 tkm gehalten und somit die Investition nicht wert.
Gebrauchter Rumpfmotor: auch hier weißt Du nicht, ob die Gebrauchtteile ok sind (Stichwort Überraschungsei)

Da Du den EM-Doo schon da hast, bestehen aus meiner Sicht - aus vorgenannten Kosten- und Aufwandsgründen - nur 2 Optionen:
1. bisschen dremeln und die Ausgleichskette weiterfahren oder
2. Ausgleichskette vermessen und bei Bedarf erneuern
und mit neuem Doo wieder zumachen und weiterfahren.

Übrigens gräbt sich die Kette gemütlich ins Gehäuse ein - auch wenn Du da nix wegdremelst/schleifst. Das Alu ist so weich, das hat der rotierenden Kette nix entgegenzusetzen ;)
Also dass deswegen die Kette reißt - das halte ich für unwahrscheinlich. Die findet zum Reißen genug andere Gründe... :bgdev:


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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von haschek »

Ich wollte darauf hinaus, dass bei der vermutlich zurückliegenden Überholung des Ausgleichsgedöns (wobei so ganz makellos ist das Gummi doch nicht mehr) das Duplexritzel schon ein Thema gewesen sein sollte und aus Gründen bleiben musste.
Ich würde mir jetzt alles genau ansehen, Ritzel; Kette und Gleitschienen und wenn da nichts schlimm verschlissen ist und die Kette in der Nähe des neumaßes liegt, einfach weiterfahren.
Ich verstehe allerdings nicht, warum die Ritzel manchmal so eine Föhnfrisur kriegen. Wenn man herkömmliches Wasser zum Kühlen nimmt und keine Mayonnaise, gibt's doch da eigentlich nicht viel zu arbeiten. Kette zu straff geht auch nicht, bleibt nur die Massenträgheit der Ausgleichsgewichte beim Hochdrehen oder evtl. Ein sehr schwergängiges Lager. Das sollte dann aber auch ne deutliche Anlassfarbe aufweisen.
Vermutlich waren einige Ritzel einfach zu weich :nixweiss:
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von Chrisx320 »

Mein Gedanke wäre, dass das Kurbelwellenzahnrad die höchste Belastung abbekommt und wenn die Kette zu lose ist, kann diese Fönfrisur entstehen.
Motor KLR600a, Rahmen KLR600b, Ez: 1985, angeblich beim Kauf unverbastelt, im Laufe der vielen Werkstattstunden wird die KLR immer mehr auf unverbastelt zurückgebaut, angeblich beim Kauf 16.000km, wer es glaubt…., grün ist sie aber!
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Re: Hallo aus Heilbronn..

Beitrag von Chef »

Ja, so sehe ich das grundsätzlich auch.
Immer wenn die Kette über einen längeren Zeitraum mit viel zu geringer (oder gar keiner :rolleyes: ) Spannung gefahren wird, nimmt das Duplexritzel mehr oder weniger Schaden.
Es liegt ja nicht nur beim Beschleunigen/Hochdrehen eine recht hohe Belastung an, sondern auch beim Abtouren.
Etwas Spiel hat die Kette trotz der Kettengleitschiene ja.
Und das führt dann zu den häßlichen Zahnspitzen, weil da dann punktuell eine sehr hohe Belastung drauf ist, die an der Stelle gar nicht anliegen würde, wenn die Kettenspannung stimmt.

So leite ich mir das zumindest her. Kann aber auch völliger Quatsch sein :nixweiss:

Die anderen Ritzel waren eigentlich immer unäuffällig, was die Zähne angeht :gruebel: oder ich hab' nicht so explizit drauf geachtet. :nixweiss:
Dass die Gummierung der Ritzel nicht ewig hält, ist ja nichts neues. Und dass die mehrteiligen Gewichte auch ab und zu mal auseinanderbrechen (zumindest bei den 650er Motoren hin und wieder schon vorgekommen) ebenfalls nicht.
Bei der 600er hab' ich das allerdings noch nie gehört. War eher so'n Tengai-Thema, wenn ich so recht drüber nachdenke.


Gruß Chef
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