Kurzvorstellung + Problem mit Ölverbrauch
Verfasst: 16.01.2012, 11:18
Hallo zusammen,
da ich neu hier bin erstmal eine kleine Kurzvorstellung, bevor ich zum eigentlichen Problem komme:
Ich bin 28, wohne in Berlin/Brandenburg und fahre selbst eine Suzuki SV1000 und ne BMW 650 XChallenge. Da sich meine Freundin Anfang letzten Jahres entschieden hat, den Motorradschein zu machen und was brauchbares für Feldwege gesucht hat, haben wir uns für sie ne KLR650 zugelegt.
Es handelt sich um das C-Modell, Bj. 1996. Leider haben wir beim Kauf ein paar Details übersehen und nun ein paar Probleme mit der Maschine. Der Kilometerstand beträgt z.Zt. 33500km plus x. Plus x deshalb, weil der Tacho leider nicht mehr geht, da der Antrieb in der Radnabe abgeschert ist (eins der übersehenen Details). Wir sind inzwischen 3500km mit der Maschine gefahren (lt. zusätzlichem Digi-Tacho)und haben dabei im Schnitt gute 4 Liter Öl auf 1000km verbraucht. Ich weiß zwar, dass die KLR sich durchaus etwas mehr Öl genehmigt, aber ein so hoher Verbrauch ist doch etwas arg hoch.
Andererseits läuft der Motor trotz 34PS Drossel sehr gut. Um der Ursache des Ölverbrauchs genauer auf den Grund zu gehen, hab ich mal die Kompression gemessen und siehe da, die ist voll da. Von daher gehe davon aus, dass Zylinder und Kolben(-ringe) noch in Ordnung sind. Als mögliche Ursachen sehe ich jetzt noch die Ventilschaftdichtungen.
Mein Onkel (ehem. KfZ-Mechanikger) meinte, die könnte relativ einfach ohne Ausbau des Zylinderkopfs wechseln. Aber wie ich inzwischen durch Recherche im Netz gelesen hab, geht dass nur bei Kipphebeln bzw. müssen bei der KLR eh die Nockenwellen raus.
Da ich mir das selbst nicht zutraue, will ich die Maschine in eine Werkstatt geben. Wie ich inzwischen noch ausm Netz erfahren habe, könnte es auch sein, dass der Ölabstreifring defekt ist. Gelesen hab ich das in nem Audi-Forum, da es dort bei einem bestimmten Motor dieses Problem gibt, da die Materialien der Laufbuchse und des Ringes nicht zusammenpassen. Deshalb die Frage, ob dies auch bei der KLR die Ursache sein könnte?
Ich möchte ungern allzuviel Geld in die Reparatur der KLR stecken. Was meint ihr, lohnt es sich, nur die Ventilschaftdichtungen wechseln zu lassen? Oder auch gleich den Ölabstreifring? Was darf das im einzelnen normalerweise kosten? Ein neuer Kolben + Schleifen des Zylinders kommt für mich aufgrund der Kosten nicht in Frage, da verkauf ich die KLR lieber als Bastlermoped oder Ersatzteilspender.
Gruß
motus
PS: Eine kleine Frage noch: Wie erkene ich, ob es sich bei der Telegabel um die Originale handelt? Beim Wechsel des Gabelöls und der Gabeldichtringe ist mir aufgefallen, dass da etwas nicht stimmt. Zum einen sind die Gabelstopfen nicht original (einfache Stopfen ohne Ventile) und zum anderen hat die im angegebene Ölmenge nicht ansatzweise hingehauen, um auf das entsprechende Luftpolster zu kommen. Außerdem hatte der Vorbesitzer zusätzliche Distanzstücke eingesetzt, um die Vorspannung zu erhöhen. Ohne diese Distanzstücke werden die Federn fast gar nicht vorgespannt. Wie sollte das normalerweise sein?
Hab die Gabel dann erstmal ohne Distanzstücke und mit korrektem Luftpolster zusammengebaut. Funktioniert soweit ganz gut (für mich zu weich, für meine Freundin genau richtig).
da ich neu hier bin erstmal eine kleine Kurzvorstellung, bevor ich zum eigentlichen Problem komme:
Ich bin 28, wohne in Berlin/Brandenburg und fahre selbst eine Suzuki SV1000 und ne BMW 650 XChallenge. Da sich meine Freundin Anfang letzten Jahres entschieden hat, den Motorradschein zu machen und was brauchbares für Feldwege gesucht hat, haben wir uns für sie ne KLR650 zugelegt.
Es handelt sich um das C-Modell, Bj. 1996. Leider haben wir beim Kauf ein paar Details übersehen und nun ein paar Probleme mit der Maschine. Der Kilometerstand beträgt z.Zt. 33500km plus x. Plus x deshalb, weil der Tacho leider nicht mehr geht, da der Antrieb in der Radnabe abgeschert ist (eins der übersehenen Details). Wir sind inzwischen 3500km mit der Maschine gefahren (lt. zusätzlichem Digi-Tacho)und haben dabei im Schnitt gute 4 Liter Öl auf 1000km verbraucht. Ich weiß zwar, dass die KLR sich durchaus etwas mehr Öl genehmigt, aber ein so hoher Verbrauch ist doch etwas arg hoch.
Andererseits läuft der Motor trotz 34PS Drossel sehr gut. Um der Ursache des Ölverbrauchs genauer auf den Grund zu gehen, hab ich mal die Kompression gemessen und siehe da, die ist voll da. Von daher gehe davon aus, dass Zylinder und Kolben(-ringe) noch in Ordnung sind. Als mögliche Ursachen sehe ich jetzt noch die Ventilschaftdichtungen.
Mein Onkel (ehem. KfZ-Mechanikger) meinte, die könnte relativ einfach ohne Ausbau des Zylinderkopfs wechseln. Aber wie ich inzwischen durch Recherche im Netz gelesen hab, geht dass nur bei Kipphebeln bzw. müssen bei der KLR eh die Nockenwellen raus.
Da ich mir das selbst nicht zutraue, will ich die Maschine in eine Werkstatt geben. Wie ich inzwischen noch ausm Netz erfahren habe, könnte es auch sein, dass der Ölabstreifring defekt ist. Gelesen hab ich das in nem Audi-Forum, da es dort bei einem bestimmten Motor dieses Problem gibt, da die Materialien der Laufbuchse und des Ringes nicht zusammenpassen. Deshalb die Frage, ob dies auch bei der KLR die Ursache sein könnte?
Ich möchte ungern allzuviel Geld in die Reparatur der KLR stecken. Was meint ihr, lohnt es sich, nur die Ventilschaftdichtungen wechseln zu lassen? Oder auch gleich den Ölabstreifring? Was darf das im einzelnen normalerweise kosten? Ein neuer Kolben + Schleifen des Zylinders kommt für mich aufgrund der Kosten nicht in Frage, da verkauf ich die KLR lieber als Bastlermoped oder Ersatzteilspender.
Gruß
motus
PS: Eine kleine Frage noch: Wie erkene ich, ob es sich bei der Telegabel um die Originale handelt? Beim Wechsel des Gabelöls und der Gabeldichtringe ist mir aufgefallen, dass da etwas nicht stimmt. Zum einen sind die Gabelstopfen nicht original (einfache Stopfen ohne Ventile) und zum anderen hat die im angegebene Ölmenge nicht ansatzweise hingehauen, um auf das entsprechende Luftpolster zu kommen. Außerdem hatte der Vorbesitzer zusätzliche Distanzstücke eingesetzt, um die Vorspannung zu erhöhen. Ohne diese Distanzstücke werden die Federn fast gar nicht vorgespannt. Wie sollte das normalerweise sein?
Hab die Gabel dann erstmal ohne Distanzstücke und mit korrektem Luftpolster zusammengebaut. Funktioniert soweit ganz gut (für mich zu weich, für meine Freundin genau richtig).